© Paulus-Gemeinde Staufenberg 2014

MIT PAULUS UNTERWEGS

ERGRIFFEN VON JESUS CHRISTUS

BEI PAULUS LERNEN,

DIE GEMEINDE ZU LIEBEN

UND FREUNDE ZU GEWINNEN.

Paulus

Wir  beschreiben Paulus als unser Vorbild und benennen

die Werte, die wir von ihm übernehmen.

Wir legen den Weg fest,

auf dem wir diese Werte vermitteln wollen.

An den Normen, die wir von den Werten ableiten,

lassen sich die verantwortlichen

Ältesten und die Mitarbeiter messen.

Um eine bemerkbare Normalität des Glaubens

zu erreichen, beschließen wir bestimmte Maßnahmen.

I. Den Apostel Paulus als Vorbild ansehen

Ergriffen von der Liebe Jesu Christi wird Paulus zu seinem Nachfolger, Verkündiger und Beter. Wir nehmen Paulus zum Vorbild und laden die Gemeinde ein, mit uns diesen Weg zu gehen.

 

Als „Werte“ bezeichnen wir das, was wertvoll, wichtig und vorrangig ist für bestimmte Lebensbereiche. Beim Apostel Paulus haben wir Werte kennengelernt, die auch uns wichtig geworden sind.

 

1. Gottes Gnade: wir sind nicht einem blinden Schicksal und den Folgen unserer Schuld ausgeliefert. Jesus Christus rettet uns aus der Hoffnungslosigkeit des Todes ins ewige Leben. Der Heilige Geist erfüllt uns mit der Kraft des Himmels.

 

2. Gottes Gebote: Die Liebe zu Gott und den Mitmenschen besteht in der Erfüllung der Zehn Gebote. Weil kein Mensch ohne Versagen durchs Leben geht, sind wir auf Vergebung und Versöhnung angewiesen.

 

3. Gottes Treue: Wer die Spannung zwischen Geboten und Versagen durch Gottes Gnade aushält, wird vor sich selbst und den Mitmenschen glaubwürdig.

 

4. Beständigkeit im Gottvertrauen befähigt zu Gemeinschaft und verlässlichen Beziehung. Das macht uns Mut und hilft, anderen Mut zum Leben zu machen.

 

 

II. Normen und Wege zur Normalität

„Normen“ beschreiben Aufgaben, die dann zur Normalität werden und zum Alltag gehören, wenn sie in einer angemessenen Verbindlichkeit erfüllt werden.  Wir bekennen uns zu folgenden Verbindlichkeiten des Glaubens:

 

Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus persönlich und öffentlich

Hingabe des Lebens

 

Anbetung und vertrauensvolles Gebet

Empfang der Gaben des Heiligen Geistes

 

Menschen dienen und den Glauben bekennen

Mit allen Christen verantwortlich zusammen arbeiten

 

Jedem Menschen aufgeschlossen und ohne Vorurteile begegnen

 

„Wege zur Normalität“ beginnen mit Schritten in eine bestimmte Richtung:

 

Wir gehen in Offenheit auf unsere Mitmenschen zu, nehmen sie ernst mit ihren guten und schlechten Erfahrungen   und bezeugen  unseren Glauben in Freiheit und Respekt vor anderen Auffassungen.

Die Nachfolge Jesu ist für uns eine Alternative zu einem egozentrischen Lebensstil. Darum laden wir zu einer Hinwendung zu Jesus ein, der uns den Vater im Himmel zeigt und durch den Heiligen Geist bestätigt wird.

 

Wir wollen „Glauben lernen“.

Wir nehmen die Fürbitte und den segnenden Zuspruch anderer Christen in Anspruch.

 

Wir öffnen unser Herz und unseren Mund zum Lob Gottes

 

 

III. Maßnahmen und Organisation

Wer von einem Vorbild dessen Werte annimmt und daraus Normen und Wege zur Verwirklichung ableitet, wird angemessene Maßnahmen beschreiben und einleiten.

 

 

Gottesdienste in liturgischer oder freier Form für Kinder und Jugendliche oder aus bestimmten Anlässen feiern Gottes Liebe zu uns.

Wir veröffentlichen unser Leitbild, unsere Werte, Normen, die Methoden und Maßnahmen in Gemeindebrief, Presse und Homepage.

 

Wir vertrauen wegen Jesus Christus darauf, dass unser Vater im Himmel die Gebete für unsere Mitmenschen ernst nimmt und beantwortet. Darum halten wir regelmäßige Fürbitten.

Wir warten nicht, bis die Menschen zu uns kommen. Besuche sind Teil unseres gesellschaftlichen Engagements.

 

Glaubenskurse helfen interessierten Menschen jedweder Herkunft und religiöser Zugehörigkeit zum Leben in der Nachfolge Jesu.

Hauskreise bieten einen überschaubaren Raum des Vertrauens, in dem Glaubenslehre, Gemeinschaft und Gebet geübt und erfahren werden kann.

 

 

IV. Fragen

 

Wir wollen unsere Gemeindeglieder und darüber hinaus jeden interessierten Mitbürger einladen zu einem gemeinsamen Weg unter der Anleitung des Apostel Paulus. Einerseits erfordert dies bestimmte Verabredungen, andererseits wird so ein Freiraum für Begegnung, konstruktive Gespräche, gemeinsame Erfahrungen und  spannende Herausforderungen geschaffen.

Dennoch oder gerade deshalb stellen wir kritische Fragen und laden unsere Leser ein, Rückfragen zu stellen oder Antworten und Meinungen dazu an unser Pfarramt zu richten. Die folgende Liste kann beliebig ergänzt werden:

- Was hat Paulus für Christen heute, Gemeinde und Kirche bzw. unsere Gesellschaft zu sagen?

- Was kann man tun, dass jemand von Jesus Christus „ergriffen“ wird?

- Was können bzw. müssen Christen tun, dass die Leute sagen: „Seht wie sie einander lieb haben!“

- Wie wollen wir Freundschaft im größeren Rahmen unserer Gemeinde leben?

- Was ist den Menschen wichtig, die uns wichtig sind?

 

 

Schlusswort

Dieses Leitbild gibt uns Orientierung und ist Richtschnur für das Verhalten und den Umgang in der Paulusgemeinde. Es ist zukunftsorientiert und öffnet den Weg für weitere Entwicklungen. Wer immer einen Beitrag zur Ergänzung, Präzisierung oder Korrektur der obigen Ausführungen vorlegt, wird als Gesprächspartner ernst genommen und ggf. eingeladen, für die entsprechenden Aufgaben Verantwortung zu übernehmen.

 

Unser Leitbild ist eine gewinnbringende Herausforderung. Es verlangt von uns allen die Bereitschaft, das eigene Verhalten und Handeln daran auszurichten und zu überprüfen.

Dazu sind die Mitarbeiter unserer Pfarrei bereit.

Das Pfarrbüro ist jederzeit erreichbar unter Tel. 07224/1672 oder e-mail pgs@freenet.de.

 

Staufenberg, den 1. Juli 2011

Der Ältestenkreis der Paulusgemeinde